arcoro CONNECT

Herzmedizin und Zahnersatz aus dem 3D-Drucker

Hintergrund

Formlabs stellt 3D-Drucker für Geschäftskunden her. Das US-Unternehmen beschäftigt weltweit 550 Menschen, davon 165 in Europa. Die Formlabs-Drucker verwenden spezielle Kunstharze, die für den medizinischen Einsatz zertifiziert sind. Damit können etwa Zahnkronen erstellt werden oder individuell angepasste Zahnspangen. Dafür scannt der Zahnarzt das Gebiss des Patienten mit einem Spezialgerät. Auf Grundlage des Scans wird dann die Krone gedruckt. Bei Bedarf könne ein Designservice die Modelle in einem Zwischenschritt digital nachbearbeiten, bevor sie angefertigt werden. Dieser Dienstleister sitze heutzutage mitunter in Indien oder auf den Philippinen. Am Ende seien die Produktionskosten bei dieser digitalisierten Herstellungsmethode geringer als bei klassischen Verfahren.

Markt auf dem Vormarsch

Deutschlandweit wurden dem Bundesamt für Statistik zufolge im Jahr 2020 bei sieben Prozent aller deutschen Unternehmen 3D-Drucker eingesetzt. Bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten war der Anteil mit 23 Prozent deutlich größer als bei kleineren Unternehmen. In den meisten Fällen – 60 Prozent – werden Prototypen oder Modelle zur firmeninternen Verwendung gedruckt, vor allem im Verarbeitenden Gewerbe.

Der 3D-Druck kann zwar in der Massenproduktion momentan noch nicht mit den klassischen Gussverfahren der Industrie konkurrieren. Die Produktion ist zu langsam, gleichzeitig seien die Kosten zu hoch. Doch bei Lieferengpässen ist die sogenannte additive Fertigung im 3D-Drucker eine sinnvolle Möglichkeit. Gerade in der Pandemie wurden hier enorme Versorgungslücken bei Teststäbchen geschlossen. Auch Ersatzteile lassen sich drucken. Der Vorteil davon ist, dass keine großen Mengen davon vorrätig gehalten werden müssen. Gerade für mittelgroße MedTech-Unternehmen ein Vorteil in der Supply-Chain- und Produktionsstrategie.

Die Preise für die meistverkauften Formlabs-Drucker liegen zwischen etwa 3.700 und 15.000 Euro. Die Entwicklung der Kunstharze, mit denen die Geräte arbeiten, erfolgt in den USA.

Gerne stellen wir Ihnen den Kontakt zum Unternehmen her. Auch weiterführendes Infomaterial kann gerne über uns angefragt werden. Sie interessieren sich für weitere Anwendungsfelder für einen 3D-Druck? Wir haben vielfältige Use-Cases und Praxiusberichte zusammengestellt. arcoro CONNECT verbindet Trends, Menschen und Wissen für Morgen – persönlich und direkt.

Fakten auf einen Blick

Deutschlandweit wurden dem Bundesamt für Statistik zufolge im Jahr 2020 bei sieben Prozent aller deutschen Unternehmen 3D-Drucker eingesetzt. In den meisten Fällen werden Prototypen oder Modelle zur firmeninternen Verwendung gedruckt, vor allem im Verarbeitenden Gewerbe.

Ihr Ansprechpartner

Sven J. Kolthof

CEO
Kontakt

Telefon: +491714431139

E-Mail: kolthof@arcoro.de

    * Pflichtfelder
    Ihr Ansprechpartner

    Sven J. Kolthof

    CEO

    arcoro CONNECT

    MedTech wieder auf Innovationskurs

    Über 14.000 Neuanmeldungen (+2,6%) und zahlreiche Champion-Cluster mit Zukunftskraft

    Intelligente Informationssuche im MedTech Segment

    Softwarerobotik automatisiert Informationssuche zu >70%