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Amputation

Eine Amputation beschreibt in der Medizin die vollständige Abtrennung eines Körperteils. Dabei ist es irrelevant ob dies in Folge eines Unfalls geschieht oder durch eine medizinisch notwenige Operation. Das abgetrennte Körperteil wird als Amputat bezeichnet. Ist das Amputat noch durch Gewebe oder Muskulatur mit dem Körper verbunden, spricht man von einer subtotalen Amputation.

Ist Gewebe so sehr beschädigt, dass es irreparabel ist, oder bereits abgestorben wird eine chirurgische Amputation in die Wege geleitet. Andernfalls wäre das Risiko für starke Infektionen im Körper zu hoch und könnte zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Häufig sind Amputationen auch als Folge von Krebserkrankungen, Diabetes und Unfällen unumgänglich.

Amputationen bergen selbstverständlich auch Risiken. So kann es wie bei jeder Operation zu Wundinfektionen oder -heilungsstörungen, aber auch zu Nachblutungen im Bereich des übrig gebliebenen Stumpfes kommen. Häufig berichten Betroffene auch von Phantomschmerzen und Druckgeschwüren, die von falsch angepassten Prothesen stammen. Auch Haltungsschäden sind typisch, da sich speziell bei Fuß oder Beinamputationen das Stand- und Gangbild enorm verändert.

Ihr Ansprechpartner

Anne Plonz

Business Analyst

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