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Elektrokardiogramm (EKG)

Ein Elektrokardiogramm (EKG) erfasst die Gesamtheit der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern. Man unterscheidet dabei in temporäre und dauerhafte Erfassungen. Die Untersuchung ermöglicht es Störungen der Herzaktion zu ermitteln. Auf den Körper aufgebrachte Elektroden zeichnen die Aktivitäten in Form einer Kurve auf. Die Kurve bzw. deren Ausschläge stellen bildlich die einzelnen Phasen eines Herzschlags dar.

Man kann Elektrodiagramme (EKG) in zwei Untersuchungsarten unterscheiden: Ruhe-EKG und Belastungs-EKG. Im Regelfall wird ein Ruhe-EKG liegend durchgeführt, um die Aktivität zu einem entspannten Zeitpunkt zu erfassen. Die Dauer beläuft sich dabei auf circa zwei Minuten. Belastungs-EKGs hingegen erfordern körperliche Aktivität, sodass die Herzaktion unter erheblicher Anstrengung erfasst werden kann.

Generell wird ein EKG durchgeführt, wenn medizinisches Fachpersonal Informationen zum Rhythmus und der Frequenz benötigt.  Zudem gibt das EKG Erkenntnisse über die Erregungsbildung, -ausbreitung oder -rückbildung des Herzens.

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