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Tremor

Ein Tremor bezeichnet eine Krankheit, bei der die Muskulatur von Patienten unwillkürlich, rhythmisch erzittert. Dabei handelt es sich um eine natürliche Körperreaktion, die sich jedoch nicht durch Willenskraft bezwingen lässt. Ein Tremor entsteht, da zwei Muskeln, die für gegensätzliche Bewegungen zuständig sind, schnell wechselnd miteinander agieren. Ein Tremor lässt sich oftmals durch Entspannung im Alltag, Meditation oder progressive Muskelrelaxation verbessern. Eine weitere Möglichkeit besteht auch darin, diesen durch Medikamente einzuschränken.

Meistens handelt es sich um eine Art von Schüttelbewegung, die Hände, Arme und/oder den Kopf betrifft. In der Medizin wird das Zittern anhand der Situation, in der der Tremor auftritt, sowie basierend auf der Heftigkeit und der Geschwindigkeit bewertet. Des Weiteren findet eine Unterscheidung in Ruhe- und Aktionstremor statt. Der Ruhetremor tritt vor allem in Ruhezuständen auf und kann sogar durch Aktion verbessert werden. Der Aktionstremor hingegen lässt sich auf bestimmte Ursachen und Momente zurückführen, da er immer wieder in denselben Situationen auftritt.

Die Zitterbewegung ist eine natürliche Körperreaktion auf konkrete Umweltreize und Anstrengung. Bei solchen Reaktionen spricht man von einem physiologischen Tremor, der nahezu nicht wahrgenommen wird und keine Einschränkungen mit sich bringt. Ein starker Tremor hingegen kann durch traumatische Erlebnisse, Entzugserscheinungen oder schwerwiegenden Erkrankungen hervorgerufen werden. Der Ursprung kann dabei neurologischer Herkunft sein und vom Gehirn oder den Nervenbahnen stammen oder entwickelt sich durch den Stoffwechsel der Muskulatur selbst.

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